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Gemeindebrief "Einblick"

Einblick Juni bis August 2010

Kontakt Münstergemeinde St. Alexandri Stiftplatz 9 37574 Einbeck Tel.: 0 55 61 / 7 20 13 E-Mail: info@muenstergemeinde.de

Die Öffnungszeiten des Pfarrbüro: Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 8 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18:30 Uhr.

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Wird über die Tagespresse bekannt gegeben.

 

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Spendenannahme wieder möglich: Mittwochs von 09:00 bis 13:00 Uhr am Köppenweg 2 – ansonsten im Pfarrbüro. Wenn Abholung nötig, Tel. 4026.

 

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Orgeln der Münsterkirche

22.11.2009

 

 Hillebrand Orgel Register  Hillebrand Orgel Tasten  

 

Impressionen der Hillebrand Orgel in der Münsterkirche

 

Die Münsterkirche St. Alexandri durfte am 1.6.2008 eine neue Orgel in der Münsterkirche einweihen. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Martin Hillebrand (Altwarmbüchen) gebaut und im Wesentlichen von der Klosterkammer Hannover finanziert. Sie ist rein mechanisch und hat zwei Manuale + Pedal, besitzt 37 Register und etwa 2.300 Pfeifen.

Die Disposition lautet:

 

Hauptwerk                        

Hinterwerk                          
Principal 16' Bordun 16'
Octave   8' Geigenprinzipal 8'
Gedact   8' Lieblich Gedact 8'
Gamba   8' Unda maris 8'
Hohlflöte  8' Fugara 8'
Octave  4' Principal 4'
Gemshorn 4' Flaut travers 4'
Quinte 2 2/3' Nasat 2 2/3'
Octave 2' Octave 2'
Cornet 3f Terz 1 3/5'
Mixtur  4f Quinte 1 1/3'
Scharf   3f Scharf  3f
Fagott 16' Oboe 8'
Trompete 8' Tremulant
   
Pedal  
   
Principalbass 16'  
Quintbass  10 2/3'  
Subbass  16'  
Violonbass 16'  
Octavbass  
Gedacktbass  8'  
Octavbass   4' Koppeln
Rauschpfeife   3f I / Ped.
Posaunenbass 16' II / Ped. + II / I
Trompetenbass   8' Zimbelstern
   

 

Die Beschriftung der Porzellanschilder auf den Registerknöpfen erfolgte durch die Porzellanmalerin Frau Brigitte Kesten aus Einbeck.

 

Geschichte der Orgel in der Münsterkirche St. Alexandri

1732

Erster belegbarer Orgelbau von Christian Vater (Hannover) mit 33 Registern auf dem Hauptwerk, Rückpositiv und Pedal.

1844

Umbau; Brustwerk ausgebaut, Rückpositiv hinter das Hauptwerk gebaut

1865

Gotische Neugestaltung des Kirchenraumes - Ausbau der Orgel

1866

Ausbau der Orgel durch Carl Giesecke (Göttingen). Danach 42 Register auf 3 Manualen (mechanische Kegellade). Er übernahm dabei das Pfeifenmaterial von Christian Vater. Prospekt: Pfeifenlose Schmuckwand (Tuch).

1934

Erneuerung der Traktur durch Firma Faber und Söhne (Salzhemmendorf): Elektropneumatische Relais, die sehr bald technische Probleme aufgeworfen haben.

1984

Umbau durch Wacker (Murrhardt) / Ahlborn (Ditzingen). Kombination aus Pfeifen (26 Register) und Elektronik (37 Register). Erstmalig Klingende Pfeifen im Prospekt. Spieltisch auf der unteren Empore.

2008

Neubau der Orgel durch Martin Hillebrand (Altwarmbüchen). 37 Register auf 2 Manualen. Spieltisch wieder oben, Prospekt etwa 1 Meter zurück gesetzt.

 

Darüber hinaus gibt es in der Münsterkirche eine Truhenorgel mit 4 Registern. Sie wurde 1999 vom Förderverein Kirchenmusik St. Alexandri e.V. und weiteren Sponsoren finanziert. Die Truhenorgel wurde von Henk Klop (Garderen, Niederlande) erbaut und hat die Register Prinzipal 8' (bis unten ausgebaut - tiefe Pfeifen stehen in einem Extra-Turm), Gedakt 8', Prinzipal 4' und Oktave 2'.

Die Truhenorgel steht im Hohen Chor bzw. in den Wintermonaten in der Krypta, wo die Gemeinde zwischen Neujahr und Ostern ihre Gottesdienste feiert.




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