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Gemeindebrief "Einblick"
Kontakt Münstergemeinde St. Alexandri Stiftplatz 9 37574 Einbeck Tel.: 0 55 61 / 7 20 13 E-Mail: info@muenstergemeinde.de
Die Öffnungszeiten des Pfarrbüro: Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 8 bis 12 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18:30 Uhr.
Münster-Flohmärkte 2010
Nächste Termine: 20. November (Änderungen vorbehalten)
Altpapiersammlung am Köppenweg:
Wird über die Tagespresse bekannt gegeben.
Weiterer Ausblick:
Spendenannahme möglich: Mittwochs von 09:00 bis 13:00 Uhr am Köppenweg 2 ansonsten im Pfarrbüro. Wenn Abholung nötig, Tel. 4026.
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Blumiger Gottesdienst in der Münsterkirche
20.6.2010
Blumen in der Münsterkirche Fotos: Senger
Einbeck . Da spitzten die Kirchgänger die Ohren: Im Orgelvorspiel erkannten sie den "Kleinen grünen Kaktus" und waren geneigt, mitzusingen. Ulrike Hastedt an der Orgel verband das Lied aus den Dreißiger Jahren gekonnt mit "Wie lieblich ist der Maien", dem Gesangbuchlied zum Thema. Vor und auf dem Altar waren 40 Blumensträuße aufgebaut, die von Fülle und Leben zeugten. Durch eine Gastgruppe aus der Nähe von Hannover war die Kirche gut besetzt. Die Sommerlieder wurden mit vollem Herzen mitgesungen.
Als fußballfreie Zone bezeichnete Wolfgang Teicke die Stunde. Es ging um die allerschönste Nebensache der Welt, die Blumen. Mit einem etwas heiterem Ratespiel um Blumen die Gottesdienstbesucher sangen in Liedzeilen die jeweiligen Blumennamen ein öffnete sich der Raum zum Staunen über das, was von Gott kommt. Der Beifall, der den Blumenspendern, dem wöchentlichen Blumendienst und einer langjährigen Blumenspenderin galt, drückte Freude über das Leben in der Gemeinde aus. Die Predigt schritt in einer behutsamen Geschichte das Leben eines Rosenfreundes ab, den eine sanfte und unscheinbare Gnade sein Leben lang begleitet hat.

Konfirmanden verteilen Blumensträuße
Die Konfirmanden indessen lauerten mehr auf ihren Einsatz. Im Anschluss an den Gottesdienst bekamen sie zufällige Adressen von älteren Gemeindegliedern, denen sie einen Blumenstrauß ins Haus brachten. "Ich habe etwas eingenommen", kam Lenja strahlend zurück. Sie nahm die drei Euro nicht als Trinkgeld, sondern reichte sie in die Kollekte weiter. Über die Ernsthaftigkeit der jungen Leute war auch der Unterrichtende beeindruckt. Restliche Blumensträuße und einzelne Rosen wurden gegen Spende von der Gemeinde mit nach Hause genommen.
Gäste und Einbecker zeigten sich in gleicher Weise erbaut über die nette Idee. Aufgekommen ist sie in der Schatzsuche, bei Überlegungen, wie sich Menschen neu und anders in Kirche beteiligen können. Pastor Teicke dankt auf diesem Weg allen Blumenspenderinnen meistens waren es ja wohl Frauen denen nicht persönlich gedankt werden konnten. "Solche Menschen beflügeln."
wt
